Es war zwar von Beginn der Saison an klar, dass die Orlando Magic zu den Titelfavoriten gehören; zum einen wegen der Finalteilnahme im Vorjahr, zum anderen wegen des Trades, der Vince Carter nach Florida brachte. Ich persönlich habe den letzten Umstand eigentlich immer als Grund dafür angesehen, dass Orlando eher nicht zum zweiten Mal in Folge die Finals erreichen wird: Zu schlecht in der Defense, zu unkonstant und launisch, eine zu schlechte Wurfauswahl, macht seine Teamkollegen nicht besser - die Reihe der Argumente, die man gegen die ehemalige "Air Canada" anbringen konnte, war (und ist) lang. Dennoch spielt Orlando seit Saisonbeginn in den höchsten Gefilden der Eastern Conference mit, nahm unter anderem Revanche an den Lakers und besiegte erneut die Celtics oder Cavaliers auf dem Weg zum zweitbesten Record der Conference. Und spätestens mit dem Sieg letzte Nacht bzw. mit den damit für mich verbundenen Erkenntnissen muss ich zugestehen: Orlando ist momentan für mich der Topfavorit auf den Titel.
Ursprung dieser These ist, wie sollte es anders sein, die Präsenz von Dwight Howard. Seine Freiwürfe mögen noch so selten ihr Ziel finden (wobei ich das bis heute nicht kapiere: Mal wirft er mehrere nacheinander ohne Ringberührung rein, mal muss man froh sein, wenn der Ball überhaupt den Ring berührt), er hat offensiv in dieser Saison für mich einen deutlichen Sprung gemacht. War er früher der typische Athletikfreak ohne irgendeine Möglichkeit, den Ball nicht mit einem Dunking durch die Reuse zu befördern, hat er mittlerweile ein überschaubares Arsenal an Moves aus dem Post. Ein beidhändiger Running Jump Hook sowie up and under sind zwar nichts weltbewegendes, aber sie machen sein Spiel spürbar variabler. Dazu kommt, dass er mittlerweile seine linke Hand entdeckt hat und somit die Verteidiger zusätzlich vor Probleme stellen kann. Von seiner Verteidigung muss ich eigentlich kaum reden: Nachdem er zu Beginn seines NBA-Daseins noch ein kläglicher Postverteidiger war, hat er sich da deutlich gebessert und ist ansonsten die Lebensversicherung der Magic, dass die gegnerischen Guards nicht zu oft einfache Punkte nach Pick and Rolls erzielen. Wenn er auch noch anfangen würde, die Würfe so zu blocken, dass daraus ein Ballbesitz der Magic resultiert, statt sie auf die Tribüne zu pfeffern, wäre ich beinahe wunschlos glücklich.
Wie dem auch sei, was mich wirklich optimistisch macht, was die Meisterschaftsträume angeht: Die Flügel sind defensiv mit Pietrus und Barnes sehr gut besetzt, dazu mit Carter und Reddick zwei offensive Varianten, die mit Pietrus/Barnes kombiniert werden können. Da das gesamte Team über eine hohe Spielintelligenz verfügt, kann Orlando auch die Vorteile, die dieses Lineup bietet, sehr gut nutzen: Pietrus schenkte Dallas vergangene Nacht Punkte en masse ein, als er sein Matchup gegen Terry hatte; Carter tat selbiges, als er von Kidd verteidigt wurde (wobei ich es hasse, Carter irgendeine Art von größerer Spielintelligenz zu bescheinigen!). Jedes mal, wenn der Gegner dann etwass Platz zwischen sich und einem der Orlando-Flügel lässt, um für den Drive gewappnet zu sein, wird eiskalt der Dreier genommen (und hochprozentig versenkt). Unnötig zu erwähnen, dass Howard somit mehr Platz in der Mitte kriegt, um seinen Gegenspieler vorzuführen. Kombiniert man diesen Spielstil mit der Tatsache, dass in Orlando die meisten Spieler sehr gut passen können und der Ball somit blitzschnell um den Dreierbogen zirkuliert, wenn Howard gedoppelt wird, hat man ein für meine Begriffe nahezu kaum zu verteidigendes Spielsystem. Es ist wahr, dass Orlando in starkem Maße vom Dreier abhängig ist, aber sie haben mittlerweile so viele andere Waffen, dass die Formel Orlando - Dreier = Niederlage nicht mehr unbedingt zutrifft. Und genau der Umstand sollte allen anderen Angst machen.
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Freitag, 2. April 2010
Dienstag, 9. März 2010
Die deutsche Sicht der Dinge, 9.3.2010
Nach einer kleinen Flaute um die Monatswende rum haben alle mehr oder minder relevanten Basketballblogs in Deutschland erfreulicherweise wieder ihre Arbeit aufgenommen. Grund genug, zum zweiten Mal einen Überblick über die Gedanken der bloggenden Basketballfans in Deutschland zu geben.
Rote Laterne oder Alle Neune: In dem mehr als zu empfehlenden Blog über das aktuelle Schlusslicht der Basketball Bundesliga ist natürlich der Abstiegskampf das beherrschende Thema, inklusive folgender Schlussprognose: "Mit neun Siegen bleibt man drin in der BBL. Prognose: Mayday After Hour in Paderborn. Für die Feuervögel. Und dann wird die olle Laterne blau-gelb lackiert."
Top 5: Mavericks rücken vor, Lakers stürzen ab: Der NBA Blog widmet sich in seinem regelmäßigen Powerranking den besten Teams der Liga. Nach Siegen gegen Cleveland und die Lakers in jüngster Zeit kommen die Orlando Magic dementsprechend gut weg: "Pünktlich zum Beginn der heißen Phase in der regulären Saison sind die Orlando Magic wieder voll da. Die vergangenen fünf Partien wurden allesamt gewonnen, von den letzten zehn Begegnungen ging man stolze acht Mal als Sieger vom Parkett. Bei vier Siegen Vorsprung auf die drittplatzierten Boston Celtics ist der zweite Rang in der Tabelle der Eastern-Conference momentan fest in Orlandos Hand. Der gestrige Erfolg über die Lakers dürfte der Mannschaft aus Floria darüber hinaus zusätzliches Selbstvertrauen eingeimpft haben."
Bill Walker im Portrait: NBA Blog, die zweite - diesmal mit einem Portrait über den bislang eher selten in Erscheinung getretenen Neu-New Yorker. Im Gegensatz zu mir sieht Dmitrij Karle auch in der Zukunft mehr Licht als Schatten für den Swingman: "Vielleicht war der Trade zu den New York Knicks wie eine Erlösung, als die Celtics Walker, J.R. Giddens und Eddie House für den dreimaligen Dunk-Champion Nate Robinson abgaben. Dass Walker Potential besitzt, steht außer Frage. Anscheinend hat Knicks-General-Manager Donnie Walsh ein feines Nässchen für Talente. (...) Wie es aussieht, haben die Knicks einen Coup gelandet. Und Walker ist erst 22 Jahre jung und zeigt schon jetzt, warum er immer wieder mit „Vincanity“ höchstpersönlich verglichen wird."
NBA Draft Watch: Elias Harris: Rechtzeitig vor Beginn der March Madness und somit des alljährlichen Höhepunktes des Collegebasketballs schreibt korbsport.de über die wohl größte deutsche Nachwuchshoffnung: "Ehrlich gesagt hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht, dass ein derartiger Hype um den explosiven deutschen Nationalspieler entfacht. Die Lobpreisungen des Freshman listen ihn in diversen Mockdrafts irgendwo in der ersten Runde. Doch Anfang Februar 2010 meldete die Spokesman, die Lokalzeitung in Spokane, Washington, dass Harris vermutlich für seine Sophomore-Saison zurückkehren wird."
Mavs on Fire!: max10.de befasst sich mit dem jüngsten Aufwärtstrend der Dallas Mavericks und sieht jenseits des Hypes durchaus Substanz in den Leistungen der Texaner: "Seit dem Trade, der vor einigen Wochen Brendan Haywood und Caron Butler zu den Mavs gebracht hat, sind diese nicht mehr zu stoppen. Aber liegt es wirklich nur an diesem Trade? Denn die 11 Siege waren nicht irgendwelche Teams, sondern unter Anderem gegen die Lakers, die Phoenix Suns, in Orlando oder Atlanta – alles Top Teams, mit denen es ein Wiedersehen in den Playoffs geben könnte."
Eine Hauptrunde live im DSF: Gruebelei.de blickt auf die noch laufende BBL-Saison aus TV-Sicht zurück und stellt in diesem mehr als lesenswerten Eintrag fest, was sich wohl schon alle gedacht haben: "Die Teams der Tabellenspitze, die Teams, die auch letzte Saison Liga und Pokal gerockt haben, bekommen die größte Exposure. Dazu Frankfurt (überrascht das jemanden?) und dann die weiteren Playoffkandidaten Brose, Braunschweig, Dragons, Lubu, Tübingen. Wenig gezeigt ist die “Überraschungsmannschaft” Göttingen. Woran das liegt, kann man vortrefflich spekulieren… spannende Spiele zu falschen Terminen? Sowas kann eine rolle Spielen, schließlich hat sich mittlerweile Samstagabendprimetime als BBL-Termin im DSF herauskristallisiert."
Alles wird gut: Das New York Knickerbocker Journal blickt optimistisch in die Zukunft am Big Apple, was - trotz des unerwartet wie verdienten Sieges gegen die Atlanta Hawks vergangene Nacht - nicht an den aktuellen sportlichen Leistungen liegt, sondern sich (wie sollte es anders sein?) auf den Sommer bezieht. Ein bisher selten behandelter Aspekt - wer spielt neben den wohl kommenden Stars? - wird dabei in den Vordergrund gerückt: "Doch auch diese Fakten lösen bei mir kein positives Gefühl und Gelassenheit aus. Ich verstehe einige Entscheidungen besser. Die Entscheidung, Nate Robinson abzugeben ist ein Puzzlestück, welches es den Knicks erlaubt, auch mit kleinen Verträgen drei weitere Spieler im Kader fürs kommende Jahr zu haben.
J.R. Giddens und Bill Walker sind eh in Ihren Rookie Verträgen, Eddie House wird ebenfalls beim Team bleiben wollen wenn der Umbruch kommt. Dies bedeutet, dass neben den drei Genannten insgesamt 9 Spieler unter Vertrag stehen (können) – und da wurde an den $30 Mio. aus Donnie’s Save noch gar nicht gekratzt."
Interview mit Maik Zirbes: waskommtnachdirk.de hat mit der deutschen Centerhoffnung ein ausführliches Interview über die aktuelle sportliche Lage in Trier, die Aufstiegschancen mit den Saar Pfalz Braves, Quotenregelungen in der BBL und die eigene Zukunft geführt. Dass es bei einem 20-jährigen noch Potential nach oben gibt, ist klar, und Zirbes selber sagt auch, wo er sich verbessern will: "Insgesamt muss ich einfach noch konstanter werden: einfach jedes Mal zum Rebound gehen, an der Defensive von außen arbeiten, am Ballhandling, am Wurf. Außerdem sollte ich wieder etwas stämmiger werden. Es gibt viele Dinge, bei denen ich mich noch verbessern will."
Rote Laterne oder Alle Neune: In dem mehr als zu empfehlenden Blog über das aktuelle Schlusslicht der Basketball Bundesliga ist natürlich der Abstiegskampf das beherrschende Thema, inklusive folgender Schlussprognose: "Mit neun Siegen bleibt man drin in der BBL. Prognose: Mayday After Hour in Paderborn. Für die Feuervögel. Und dann wird die olle Laterne blau-gelb lackiert."
Top 5: Mavericks rücken vor, Lakers stürzen ab: Der NBA Blog widmet sich in seinem regelmäßigen Powerranking den besten Teams der Liga. Nach Siegen gegen Cleveland und die Lakers in jüngster Zeit kommen die Orlando Magic dementsprechend gut weg: "Pünktlich zum Beginn der heißen Phase in der regulären Saison sind die Orlando Magic wieder voll da. Die vergangenen fünf Partien wurden allesamt gewonnen, von den letzten zehn Begegnungen ging man stolze acht Mal als Sieger vom Parkett. Bei vier Siegen Vorsprung auf die drittplatzierten Boston Celtics ist der zweite Rang in der Tabelle der Eastern-Conference momentan fest in Orlandos Hand. Der gestrige Erfolg über die Lakers dürfte der Mannschaft aus Floria darüber hinaus zusätzliches Selbstvertrauen eingeimpft haben."
Bill Walker im Portrait: NBA Blog, die zweite - diesmal mit einem Portrait über den bislang eher selten in Erscheinung getretenen Neu-New Yorker. Im Gegensatz zu mir sieht Dmitrij Karle auch in der Zukunft mehr Licht als Schatten für den Swingman: "Vielleicht war der Trade zu den New York Knicks wie eine Erlösung, als die Celtics Walker, J.R. Giddens und Eddie House für den dreimaligen Dunk-Champion Nate Robinson abgaben. Dass Walker Potential besitzt, steht außer Frage. Anscheinend hat Knicks-General-Manager Donnie Walsh ein feines Nässchen für Talente. (...) Wie es aussieht, haben die Knicks einen Coup gelandet. Und Walker ist erst 22 Jahre jung und zeigt schon jetzt, warum er immer wieder mit „Vincanity“ höchstpersönlich verglichen wird."
NBA Draft Watch: Elias Harris: Rechtzeitig vor Beginn der March Madness und somit des alljährlichen Höhepunktes des Collegebasketballs schreibt korbsport.de über die wohl größte deutsche Nachwuchshoffnung: "Ehrlich gesagt hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht, dass ein derartiger Hype um den explosiven deutschen Nationalspieler entfacht. Die Lobpreisungen des Freshman listen ihn in diversen Mockdrafts irgendwo in der ersten Runde. Doch Anfang Februar 2010 meldete die Spokesman, die Lokalzeitung in Spokane, Washington, dass Harris vermutlich für seine Sophomore-Saison zurückkehren wird."
Mavs on Fire!: max10.de befasst sich mit dem jüngsten Aufwärtstrend der Dallas Mavericks und sieht jenseits des Hypes durchaus Substanz in den Leistungen der Texaner: "Seit dem Trade, der vor einigen Wochen Brendan Haywood und Caron Butler zu den Mavs gebracht hat, sind diese nicht mehr zu stoppen. Aber liegt es wirklich nur an diesem Trade? Denn die 11 Siege waren nicht irgendwelche Teams, sondern unter Anderem gegen die Lakers, die Phoenix Suns, in Orlando oder Atlanta – alles Top Teams, mit denen es ein Wiedersehen in den Playoffs geben könnte."
Eine Hauptrunde live im DSF: Gruebelei.de blickt auf die noch laufende BBL-Saison aus TV-Sicht zurück und stellt in diesem mehr als lesenswerten Eintrag fest, was sich wohl schon alle gedacht haben: "Die Teams der Tabellenspitze, die Teams, die auch letzte Saison Liga und Pokal gerockt haben, bekommen die größte Exposure. Dazu Frankfurt (überrascht das jemanden?) und dann die weiteren Playoffkandidaten Brose, Braunschweig, Dragons, Lubu, Tübingen. Wenig gezeigt ist die “Überraschungsmannschaft” Göttingen. Woran das liegt, kann man vortrefflich spekulieren… spannende Spiele zu falschen Terminen? Sowas kann eine rolle Spielen, schließlich hat sich mittlerweile Samstagabendprimetime als BBL-Termin im DSF herauskristallisiert."
Alles wird gut: Das New York Knickerbocker Journal blickt optimistisch in die Zukunft am Big Apple, was - trotz des unerwartet wie verdienten Sieges gegen die Atlanta Hawks vergangene Nacht - nicht an den aktuellen sportlichen Leistungen liegt, sondern sich (wie sollte es anders sein?) auf den Sommer bezieht. Ein bisher selten behandelter Aspekt - wer spielt neben den wohl kommenden Stars? - wird dabei in den Vordergrund gerückt: "Doch auch diese Fakten lösen bei mir kein positives Gefühl und Gelassenheit aus. Ich verstehe einige Entscheidungen besser. Die Entscheidung, Nate Robinson abzugeben ist ein Puzzlestück, welches es den Knicks erlaubt, auch mit kleinen Verträgen drei weitere Spieler im Kader fürs kommende Jahr zu haben.
J.R. Giddens und Bill Walker sind eh in Ihren Rookie Verträgen, Eddie House wird ebenfalls beim Team bleiben wollen wenn der Umbruch kommt. Dies bedeutet, dass neben den drei Genannten insgesamt 9 Spieler unter Vertrag stehen (können) – und da wurde an den $30 Mio. aus Donnie’s Save noch gar nicht gekratzt."
Interview mit Maik Zirbes: waskommtnachdirk.de hat mit der deutschen Centerhoffnung ein ausführliches Interview über die aktuelle sportliche Lage in Trier, die Aufstiegschancen mit den Saar Pfalz Braves, Quotenregelungen in der BBL und die eigene Zukunft geführt. Dass es bei einem 20-jährigen noch Potential nach oben gibt, ist klar, und Zirbes selber sagt auch, wo er sich verbessern will: "Insgesamt muss ich einfach noch konstanter werden: einfach jedes Mal zum Rebound gehen, an der Defensive von außen arbeiten, am Ballhandling, am Wurf. Außerdem sollte ich wieder etwas stämmiger werden. Es gibt viele Dinge, bei denen ich mich noch verbessern will."
Sonntag, 28. Februar 2010
Wenn heute der 14. April wäre...
würden die Playoffs kurz vor ihrem Beginn stehen und die Paarungen selbiger lang und breit diskutiert. Es sind zwar "nur" noch eineinhalb Monate, aber trotzdem ein kleines Gedankenspiel meinerseits zwischendurch - was wäre, wenn ich mir die Paarungen der ersten Runde aussuchen könnte?
Eastern Conference
Cleveland Cavaliers (1.) vs. Charlotte Bobcats (8.)
Ich habe lange überlegt, ob ich lieber eine Serie zwischen Wade und LeBron oder eine Serie, die sportlich interessant ist, sehen will. Miami wäre für die Cavaliers ein gefundenes Fressen und nach allerspätestens fünf Spielen wäre für Wade die vielleicht letzte Saison mit Miami vorbei. Charlotte muss es nicht unbedingt anders ergehen, aber sie würden die Cavs wenigstens vor ein paar Probleme stellen: Wallace würde von LeBron James nicht völlig zerstört werden, Thomas von der Bank aus ebenso Energizer sein wie Varejao. Dazu die Frontline der Bobcats mit Chandler, Mohammed und Ratliff - es würde eine hässliche Serie werden, die Cleveland gewinnt, bar erst nach großem Kampf.
Boston Celtics (2.) vs. Chicago Bulls (7.)
Wer würde nicht ein Rematch der letztjährigen Playoff-Serie sehen wollen? Dazu zwei der besten jungen Aufbauspieler der Liga im direkten Duell. Die Serie würde mit KG auf Seiten der Celtics wohl kaum so aufregend werden wie letztes Jahr, aber eine nette Geschichte wäre sie nach dem Vorspiel allemal.
Atlanta Hawks (3.) vs. Milwaukee Bucks (6.)
Zwar nicht gerade der Traum David Sterns und ich würde sogar Wetten annehmen, dass die Halle bei einem der Spiele in Atlanta nicht ausverkauft ist, aber aus sportlichen Gesichtspunkten wäre das Aufeinandertreffen der beiden Teams sehr unterhaltsam: Milwaukee mit Bogut als Dreh- und Angelpunkt an beiden Enden des Courts und einem ebenso breit besetzten Team wie Atlanta, nur meistens eine Klasse schlechter. Trotzdem die erste der genannten Serien, die über sechs Spiele gehen könnte. Allerdings keine Frage, dass Atlanta gewinnen würde.
Orlando Magic (4.) vs. Toronto Raptors (5.)
Der Dauerklassiker Vince Carter vs. Toronto über eine ganze Serie bietet schon alleine genug Gesprächsstoff. Übrigens ist das auch schon der Grund, weshalb Orlando gewinnen würde - ein motivierter Carter in den Playoffs ist gold wert. Ein weiterer Grund wäre natürlich Dwight Howard, der Toronto im Alleingang zerstört. Dazu steckt hier das Potential für den Rekord "most attempted and made three point field goals" sowohl für ein Spiel als auch für eine ganze Serie. Der Clou an den Begegnungen wäre übrigens die zweite Runde: Cleveland gegen Orlando und Boston gegen Atlanta wären genau in dieser Zusammensetzung mehr als unterhaltsam.
Western Conference
Los Angeles Lakers (1.) vs. Portland Trail Blazers (8.)
Die Lakers schon in der ersten Runde gegen einen ihrer Angstgegner? Ist gekauft! Und ganz nebenbei würde Portland wohl mehr Gegenwehr leisten als Utah oder Denver in den Vorjahren.
Denver Nuggets (2.) vs. Utah Jazz (7.)
Es gibt nichts schöneres als eine uralte Rivalität über eine ganze Serie. Deron Williams ist dazu der einzige, der Chauncey Billups überall effektiv verteidigen kann. Eigentlich sähe es für Utah von den Matchups her ganz gut aus, wenn...ja wenn man nicht Brewer abgegeben hätte. So feiert Anthony seine eigene Party und ballert Denver in Runde Zwei. Was zur Folge hätte, dass Utah erst in der regulären Saison von Denver gesweept wird (ich glaube daran) und hinterher von ihnen in den Playoffs rausgekegelt wird. Kein gutes Jahr für die Jazz.
Dallas Mavericks (3.) vs. San Antonio Spurs (6.)
Schon wieder eine Rivalität. San Antonio dürfte zwar zum dritten Mal in Folge eine Playoff-Serie gegen die Mavericks verlieren, aber man würde nicht ganz so desolat in Erinnerung bleiben wie letztes Jahr, als man eigentlich nie eine Chance hatte. Trotzdem, nur eine Verletzung Nowitzkis könnte einen Sieg der Mavericks vereiteln. In allen anderen Fällen gibt es nach einer umkämpften Serie ein Weiterkommen Dallas'.
Phoenix Suns (4.) vs. Oklahoma City Thunder (5.)
Die unterhaltsamste Serie der ersten Runde, in dem alle Gesetze der Playoffs gebrochen werden: Verteidigung adé und Halbfeld-Basketball will auch niemand sehen. Ich würde jedenfalls für jedes einzelne Spiel Nachts aufstehen und Zeuge sein, wie Durant 35 Punkte oder mehr pro Nacht auflegt. Und eventuell trotzdem ausscheidet. Sei's drum, die Paarung würde sieben Spiele voller Spaß und Unterhaltung versprechen.
Eastern Conference
Cleveland Cavaliers (1.) vs. Charlotte Bobcats (8.)
Ich habe lange überlegt, ob ich lieber eine Serie zwischen Wade und LeBron oder eine Serie, die sportlich interessant ist, sehen will. Miami wäre für die Cavaliers ein gefundenes Fressen und nach allerspätestens fünf Spielen wäre für Wade die vielleicht letzte Saison mit Miami vorbei. Charlotte muss es nicht unbedingt anders ergehen, aber sie würden die Cavs wenigstens vor ein paar Probleme stellen: Wallace würde von LeBron James nicht völlig zerstört werden, Thomas von der Bank aus ebenso Energizer sein wie Varejao. Dazu die Frontline der Bobcats mit Chandler, Mohammed und Ratliff - es würde eine hässliche Serie werden, die Cleveland gewinnt, bar erst nach großem Kampf.
Boston Celtics (2.) vs. Chicago Bulls (7.)
Wer würde nicht ein Rematch der letztjährigen Playoff-Serie sehen wollen? Dazu zwei der besten jungen Aufbauspieler der Liga im direkten Duell. Die Serie würde mit KG auf Seiten der Celtics wohl kaum so aufregend werden wie letztes Jahr, aber eine nette Geschichte wäre sie nach dem Vorspiel allemal.
Atlanta Hawks (3.) vs. Milwaukee Bucks (6.)
Zwar nicht gerade der Traum David Sterns und ich würde sogar Wetten annehmen, dass die Halle bei einem der Spiele in Atlanta nicht ausverkauft ist, aber aus sportlichen Gesichtspunkten wäre das Aufeinandertreffen der beiden Teams sehr unterhaltsam: Milwaukee mit Bogut als Dreh- und Angelpunkt an beiden Enden des Courts und einem ebenso breit besetzten Team wie Atlanta, nur meistens eine Klasse schlechter. Trotzdem die erste der genannten Serien, die über sechs Spiele gehen könnte. Allerdings keine Frage, dass Atlanta gewinnen würde.
Orlando Magic (4.) vs. Toronto Raptors (5.)
Der Dauerklassiker Vince Carter vs. Toronto über eine ganze Serie bietet schon alleine genug Gesprächsstoff. Übrigens ist das auch schon der Grund, weshalb Orlando gewinnen würde - ein motivierter Carter in den Playoffs ist gold wert. Ein weiterer Grund wäre natürlich Dwight Howard, der Toronto im Alleingang zerstört. Dazu steckt hier das Potential für den Rekord "most attempted and made three point field goals" sowohl für ein Spiel als auch für eine ganze Serie. Der Clou an den Begegnungen wäre übrigens die zweite Runde: Cleveland gegen Orlando und Boston gegen Atlanta wären genau in dieser Zusammensetzung mehr als unterhaltsam.
Western Conference
Los Angeles Lakers (1.) vs. Portland Trail Blazers (8.)
Die Lakers schon in der ersten Runde gegen einen ihrer Angstgegner? Ist gekauft! Und ganz nebenbei würde Portland wohl mehr Gegenwehr leisten als Utah oder Denver in den Vorjahren.
Denver Nuggets (2.) vs. Utah Jazz (7.)
Es gibt nichts schöneres als eine uralte Rivalität über eine ganze Serie. Deron Williams ist dazu der einzige, der Chauncey Billups überall effektiv verteidigen kann. Eigentlich sähe es für Utah von den Matchups her ganz gut aus, wenn...ja wenn man nicht Brewer abgegeben hätte. So feiert Anthony seine eigene Party und ballert Denver in Runde Zwei. Was zur Folge hätte, dass Utah erst in der regulären Saison von Denver gesweept wird (ich glaube daran) und hinterher von ihnen in den Playoffs rausgekegelt wird. Kein gutes Jahr für die Jazz.
Dallas Mavericks (3.) vs. San Antonio Spurs (6.)
Schon wieder eine Rivalität. San Antonio dürfte zwar zum dritten Mal in Folge eine Playoff-Serie gegen die Mavericks verlieren, aber man würde nicht ganz so desolat in Erinnerung bleiben wie letztes Jahr, als man eigentlich nie eine Chance hatte. Trotzdem, nur eine Verletzung Nowitzkis könnte einen Sieg der Mavericks vereiteln. In allen anderen Fällen gibt es nach einer umkämpften Serie ein Weiterkommen Dallas'.
Phoenix Suns (4.) vs. Oklahoma City Thunder (5.)
Die unterhaltsamste Serie der ersten Runde, in dem alle Gesetze der Playoffs gebrochen werden: Verteidigung adé und Halbfeld-Basketball will auch niemand sehen. Ich würde jedenfalls für jedes einzelne Spiel Nachts aufstehen und Zeuge sein, wie Durant 35 Punkte oder mehr pro Nacht auflegt. Und eventuell trotzdem ausscheidet. Sei's drum, die Paarung würde sieben Spiele voller Spaß und Unterhaltung versprechen.
Dienstag, 9. Februar 2010
Die Kunst des Coachens
Vielen wird der 123:117-Sieg der Orlando Magic gegen die New Orleans Hornets in Erinnerung bleiben, weil Vince Carter mit 48 Punkten das erste mal im Trikot Orlandos wirklich spektakulär spielte. Manchen wird es vielleicht als eines der besseren Spiele der Regular Season in Erinnerung bleiben (obwohl davon eher nicht auszugehen ist). Jeff Bower, Headcoach der New Orleans Hornets, wird es hoffentlich als Lehrstunde in Erinnerung bleiben, waren seine Entscheidungen doch ein Hauptkriterium für das Verspielen eines Elf Punkte-Vorsprungs im letzten Viertel.
Am Anfang sollte natürlich die Frage stehen, wie es Carter überhaupt auf 48 Punkte schaffen konnte. Da wäre zum einen Morris Peterson zu nennen, der sich schon in Toronto mitverantwortlich für Bryants 81 Punkte fühlen durfte und als ein ohnehin schwacher Verteidiger auf der Zwei gilt. Trotz einiger obskuren Entscheidungen Carters gerade im ersten Durchgang verstand selbst Half Man - Half Season, was ihm da gerade auf dem Silbertablett serviert wurde: Ein ums andere mal ließ er Peterson mit einfachen Täuschungen stehen, zog agressiv zum Korb oder nahm einen völlig freien Pull up-Jumper. Der erste Lauf Orlandos wurde zwar nicht von Carter eingeläutet, aber auf diese Art und Weise übernahm er kurzzeitig das Spiel. Kurzzeitig deshalb, weil Bower die logische Entscheidung traf, mit Posey seinen besten Perimeter-Verteidiger gegen Carter zu stellen, der daraufhin untertauchte und hauptsächlich schwierige Turnaround-Jumper nahm, die allesamt ihr Ziel verfehlten. So weit, so gut und Stan van Gundy gönnte Carter mit der Schlussirene des dritten Viertels eine Pause; setzte seinen Shooting Guard erst wieder neun Minuten vor Ende der Partie ein. Bower beging jedoch den schwerwiegenden Fehler, Posey in dieser Zeit nicht zu schonen.
Die Magic starteten mit Howard, Gortat, Williams, Pietrus und Barnes ins letzte Viertel. Selbst Morris Peterson kann nicht dafür sorgen, dass sich plötzlich Mickael Pietrus oder Matt Barnes in einen offensiven Rausch spielen. Wieso wurde der an diesem Abend mit Abstand schwächste Spieler der Hornets nicht einfach für die Zeit auf den Court geschickt, während der sich Carter ausgeruht hat? Posey hätte ebenfalls regenerieren und mit frischen Kräften gegen Carter arbeiten können. Als Carter zurückkehrte, spielte Posey anfangs noch sehr gute Defense, baute aber in der Folgezeit merklich ab. Kein Wunder, dass Carter erst gegen Ende der Partie richtig aufdrehen konnte und dabei sogar zweimal gegen Posey aus dem Dribbling heraus punkten konnte. Seine übrigen Zähler sammelte Carter gegen Darius Songaila, den ich in der nächsten Zeit in Sachen "schlechtester aktiver Pick-and-Roll Verteidiger" im Auge behalten werde. Posey wird an dieser Stelle ausdrücklich in Schutz genommen, denn es dauert eben seine Zeit, sich durch einen Block von Howard zu kämpfen (und das durfte er über weite Strecken des letzten Viertels machen). Wieso Songaila aber zwei Picks in Folge erst überhaupt nicht bei Carter steht und ihm dann zwei Meter Raum gewährt, damit Carter zwei Dreier versenken konnte, frage ich mich immer noch.
Eine mögliche Lösung, wenn auch auf den ersten Blick etwas ulkig erscheinend: Aaron Gray hat sich gegen Carters Layups gerade im zweiten Viertel bewährt. Was sprach dagegen, ihn und West statt West/Songaila aufzustellen? West ist beileibe kein Shutdown-Verteidiger, schon gar nicht für einen Spielertyp wie Carter. Aber wieso nicht Risiko spielen und West bei solchen Picks direkt am Mann belassen, mit Gray als Absicherung hinten? Ballhog Vince wäre im Leben nie auf die Idee gekommen, den Ball zu Howard/Gortat durchzustecken (auch das bewies er in der ersten Hälfte). Zumindest hätte man so die Punkte nicht kampflos abgegeben, da Orlando streckenweise nur von diesem Spielzug lebte.
Für den offensiven Spielplan kann und will ich Bower keine Vorwürfe machen (wie auch bei 117 Punkten und 51,7% aus dem Feld?). Gerade Collison hat seinen Part, gegen Williams zu ziehen, wunderbar erfüllt. Mit einem guten Shooting Guard hätten die Hornets vermutlich gewonnen, da Carter trotz seiner 48 Punkte auf der anderen Seite des Feldes erneut eine absolute Katastrophe war. Niemand kann mir erzählen, dass das Monsterspiel von Stojakovic und die Tatsache, dass er sich der Deckung bzw. Help-Defense Carters erfreuen konnte, in keinem Zusammenhang stehen. Verdammt, selbst James Posey hat Carter zweimal stehen lassen. Die Tatsache, dass New Orleans trotz der guten Offensive nicht gewonnen hat, liegt aber daran, dass Bower seinen defensiven Spielplan in der zweiten Hälfte nie an den der Magic anpassen konnte und klassisch ausgecoacht wurde. Im gleichen Atemzug Kudos an van Gundy, der das Howard/Carter Pick and Roll bis zum letzten Tropfen gemolken hat, ohne je Angst haben zu müssen, dass es anständig verteidigt wird.
Am Anfang sollte natürlich die Frage stehen, wie es Carter überhaupt auf 48 Punkte schaffen konnte. Da wäre zum einen Morris Peterson zu nennen, der sich schon in Toronto mitverantwortlich für Bryants 81 Punkte fühlen durfte und als ein ohnehin schwacher Verteidiger auf der Zwei gilt. Trotz einiger obskuren Entscheidungen Carters gerade im ersten Durchgang verstand selbst Half Man - Half Season, was ihm da gerade auf dem Silbertablett serviert wurde: Ein ums andere mal ließ er Peterson mit einfachen Täuschungen stehen, zog agressiv zum Korb oder nahm einen völlig freien Pull up-Jumper. Der erste Lauf Orlandos wurde zwar nicht von Carter eingeläutet, aber auf diese Art und Weise übernahm er kurzzeitig das Spiel. Kurzzeitig deshalb, weil Bower die logische Entscheidung traf, mit Posey seinen besten Perimeter-Verteidiger gegen Carter zu stellen, der daraufhin untertauchte und hauptsächlich schwierige Turnaround-Jumper nahm, die allesamt ihr Ziel verfehlten. So weit, so gut und Stan van Gundy gönnte Carter mit der Schlussirene des dritten Viertels eine Pause; setzte seinen Shooting Guard erst wieder neun Minuten vor Ende der Partie ein. Bower beging jedoch den schwerwiegenden Fehler, Posey in dieser Zeit nicht zu schonen.
Die Magic starteten mit Howard, Gortat, Williams, Pietrus und Barnes ins letzte Viertel. Selbst Morris Peterson kann nicht dafür sorgen, dass sich plötzlich Mickael Pietrus oder Matt Barnes in einen offensiven Rausch spielen. Wieso wurde der an diesem Abend mit Abstand schwächste Spieler der Hornets nicht einfach für die Zeit auf den Court geschickt, während der sich Carter ausgeruht hat? Posey hätte ebenfalls regenerieren und mit frischen Kräften gegen Carter arbeiten können. Als Carter zurückkehrte, spielte Posey anfangs noch sehr gute Defense, baute aber in der Folgezeit merklich ab. Kein Wunder, dass Carter erst gegen Ende der Partie richtig aufdrehen konnte und dabei sogar zweimal gegen Posey aus dem Dribbling heraus punkten konnte. Seine übrigen Zähler sammelte Carter gegen Darius Songaila, den ich in der nächsten Zeit in Sachen "schlechtester aktiver Pick-and-Roll Verteidiger" im Auge behalten werde. Posey wird an dieser Stelle ausdrücklich in Schutz genommen, denn es dauert eben seine Zeit, sich durch einen Block von Howard zu kämpfen (und das durfte er über weite Strecken des letzten Viertels machen). Wieso Songaila aber zwei Picks in Folge erst überhaupt nicht bei Carter steht und ihm dann zwei Meter Raum gewährt, damit Carter zwei Dreier versenken konnte, frage ich mich immer noch.
Eine mögliche Lösung, wenn auch auf den ersten Blick etwas ulkig erscheinend: Aaron Gray hat sich gegen Carters Layups gerade im zweiten Viertel bewährt. Was sprach dagegen, ihn und West statt West/Songaila aufzustellen? West ist beileibe kein Shutdown-Verteidiger, schon gar nicht für einen Spielertyp wie Carter. Aber wieso nicht Risiko spielen und West bei solchen Picks direkt am Mann belassen, mit Gray als Absicherung hinten? Ballhog Vince wäre im Leben nie auf die Idee gekommen, den Ball zu Howard/Gortat durchzustecken (auch das bewies er in der ersten Hälfte). Zumindest hätte man so die Punkte nicht kampflos abgegeben, da Orlando streckenweise nur von diesem Spielzug lebte.
Für den offensiven Spielplan kann und will ich Bower keine Vorwürfe machen (wie auch bei 117 Punkten und 51,7% aus dem Feld?). Gerade Collison hat seinen Part, gegen Williams zu ziehen, wunderbar erfüllt. Mit einem guten Shooting Guard hätten die Hornets vermutlich gewonnen, da Carter trotz seiner 48 Punkte auf der anderen Seite des Feldes erneut eine absolute Katastrophe war. Niemand kann mir erzählen, dass das Monsterspiel von Stojakovic und die Tatsache, dass er sich der Deckung bzw. Help-Defense Carters erfreuen konnte, in keinem Zusammenhang stehen. Verdammt, selbst James Posey hat Carter zweimal stehen lassen. Die Tatsache, dass New Orleans trotz der guten Offensive nicht gewonnen hat, liegt aber daran, dass Bower seinen defensiven Spielplan in der zweiten Hälfte nie an den der Magic anpassen konnte und klassisch ausgecoacht wurde. Im gleichen Atemzug Kudos an van Gundy, der das Howard/Carter Pick and Roll bis zum letzten Tropfen gemolken hat, ohne je Angst haben zu müssen, dass es anständig verteidigt wird.
Montag, 8. Februar 2010
Magic @ Celtics - Ein paar Notizen
- Auch wenn es die Kommentatoren schon zehnmal gesagt haben: Zum neunten Mal seit Weihnachten verspielen die Celtics eine zweistellige Führung.
- Kendrick Perkins kann Dwight Howard nur für eine Hälfte verteidigen. Oder die Celtics hatten einfach nur Glück, dass Howard in der ersten Halbzeit nicht spielen konnte.
- Obwohl statistisch gesehen Vince Carters Spiel in Ordnung war (20 Punkte, je 3 Rebounds und Assists, 7/13 aus dem Feld), hat er sich in der zweiten Halbzeit mal wieder versteckt bzw. ist nie wirklich aufgefallen. Half-Man Half-Game?
- Unerwartet, aber gut: Kevin Garnett erinnert wenigstens im letzten Viertel an seine alten Tage, spielt knallharte Defense, nimmt sogar in der Offensive Würfe in der wichtigeren Phase und zeigt wieder Emotionen. Nach den letzten Wochen muss man konstatieren, dass die Celtics nur in dieser Form Garnetts ein ernsthafter Herausforderer für die Cavaliers sein können.
- Zwei Spiele der Celtics habe ich in der letzten Woche gesehen. Gegen Miami traf Rajon Rondo zwei seiner drei Versuche von Downtown (dabei zwei Würfe bei ablaufender Wurfuhr), gegen die Magic versenkte er beide Versuche aus der Distanz (einer bei ablaufender Uhr). Nur ein kleines Auflodern seiner Wurffährigkeit oder ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird?
- Der League Pass hat zum ersten Mal in dieser Saison genervt und mich das komplette zweite Viertel verpassen lassen. Unangenehme Erinnerungen an die Playoffs und Sonntagabendspiele des Vorjahres wurden wach.
- Selten hat das +/- Rating meinen Eindruck über einen Spieler so bestätigt: Matt Barnes war mit +25 unangefochtener Leader auf Seiten der Magic. Überraschend nur, dass Tony Allen mit -11 tatsächlich noch schlechter war als Rasheed Wallace.
- Kendrick Perkins kann Dwight Howard nur für eine Hälfte verteidigen. Oder die Celtics hatten einfach nur Glück, dass Howard in der ersten Halbzeit nicht spielen konnte.
- Obwohl statistisch gesehen Vince Carters Spiel in Ordnung war (20 Punkte, je 3 Rebounds und Assists, 7/13 aus dem Feld), hat er sich in der zweiten Halbzeit mal wieder versteckt bzw. ist nie wirklich aufgefallen. Half-Man Half-Game?
- Unerwartet, aber gut: Kevin Garnett erinnert wenigstens im letzten Viertel an seine alten Tage, spielt knallharte Defense, nimmt sogar in der Offensive Würfe in der wichtigeren Phase und zeigt wieder Emotionen. Nach den letzten Wochen muss man konstatieren, dass die Celtics nur in dieser Form Garnetts ein ernsthafter Herausforderer für die Cavaliers sein können.
- Zwei Spiele der Celtics habe ich in der letzten Woche gesehen. Gegen Miami traf Rajon Rondo zwei seiner drei Versuche von Downtown (dabei zwei Würfe bei ablaufender Wurfuhr), gegen die Magic versenkte er beide Versuche aus der Distanz (einer bei ablaufender Uhr). Nur ein kleines Auflodern seiner Wurffährigkeit oder ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird?
- Der League Pass hat zum ersten Mal in dieser Saison genervt und mich das komplette zweite Viertel verpassen lassen. Unangenehme Erinnerungen an die Playoffs und Sonntagabendspiele des Vorjahres wurden wach.
- Selten hat das +/- Rating meinen Eindruck über einen Spieler so bestätigt: Matt Barnes war mit +25 unangefochtener Leader auf Seiten der Magic. Überraschend nur, dass Tony Allen mit -11 tatsächlich noch schlechter war als Rasheed Wallace.
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